Im Juni 2009 wandte sich das Institut für Geschichte der TU Dresden mit einem Offenen Brief zum Bologna-Prozess und zum Bachelorstudium an den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.
Darin ziehen die Dresdner Historiker und Historikerinnen eine kritische Zwischenbilanz zu den auch in Dresden eingeführten modularisierten Studiengängen. Die Autorinnen und Autoren des Briefes verstehen sich als “Vollzugsbeamte[...] und Vollstrecker eines Systems, das sie nicht gut finden und das nach Überzeugung vieler weder dem Ausbildungsziel wissenschaftlicher berufsbefähigender Kompetenz dient noch dem wissenschaftlichen Standard ihres Faches entspricht.”
Das Institut für Geschichte der TU Dresden fordert mit dem Offenen Brief eine “Reform der Reform” und appelliert an den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, in den entsprechenden Gremien auf die bestehenden Probleme aufmerksam zu machen.
Offener Brief des Instituts für Geschichte der TU Dresden zum Download
Geschrieben von: Ramona Bechler
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